Ja, Jungs, da würde ich doch sagen: Das war der Spruch des Abends zur ersten Gruppe, ausgeführt von keinem Geringeren, als BERNIE, nachdem gefragt wurde, ob sich denn die Piloten trotz des chaosreichen Rennens auf den letzten Stint freuen…? *stöhn*  ging es am Fahrerstand durch die Reihe…

 „NOCH’n Teller Suppe!“


…warf  BERNIE den Piloten aus dem „off“ zu!  :D…schönes Ding!.

Insbesondere FRED musste oft diese Suppe auslöffen, die er sich selbst, oder auch Andere einbrockten. Er hatte diesen Abend sein „besonderes“ Erlebnis mit dem RSR. Das Ding wollte einfach nicht so laufen, wie er fahren mochte…und dann kamen sich die unterschiedlichsten TEAM-MATES mit Namen GLASER-JÜRGEN und MANUEL unverhofft ins sowieso schon enge Gehege….Ich denke, das Bild links spricht Bände…eben NOCH’n Teller Suppe! :o)

ALFRED konnte in beiden Rennen auch nicht unbedingt die Arme als Jubelgeste nach oben reißen, denn sein im Grunde nicht ganz langsamer PORSCHE verließ viel zu oft den Slot und zu allem Überfluß setzte MAXX die Maschine auch noch auf der falschen Spur ein, sodaß er schon drei Meter weiter atomisiert vom nachfolgenden Auto in die Umlaufbahn katapultiert wurde…Mist und sorry! 🙁
Immerhin wurde in der Pause mit groben Richtwerkzeug die Karo und das Chassis hingedengelt, um die Karre wieder halbwegs fahrfertig zu machen.
FIURY war nach seiner MAYA-Pause (nicht mit der MENO-Pause zu verwechseln!) wieder mit seinem rollenden Gummibärchen am Start – und WIE! Er zauberte spitzenmäßige Rundenzeiten in die Bahn und man könnte fast glauben, dass die regelmäßige Teilnahme bei ALEX in Dahlheim irgendwie einen Trainingseffekt ausgelöst hat, denn so gut ist FIURY selten gefahren. Mit mehr, als 153 Runden und Platz 5 im 6. Rennen hat er gezeigt, was möglich sein kann und ich orakle einmal, dass hier noch nicht das Ende der Fahnenstange in Sicht ist, da geht noch was.

 Gruppe 1 mit ALFRED, KARL,
SVVEN und OLLI – FIURY
pausiert

 Gruppe 2 mit STIWI,
MANUEL, JÜRGEN
und FRED

 TopGruppe mit MAXX,
STAPPI, BERNIE
und ALEX

MANUEL war wie gewohnt wieder schnell unterwegs. Er wechselte die Position der beiden Läufe mit FIURY, doch wenn mehr Streckenkenntnis vorhanden sein wird – und das wird so sicher geschehen, wie die Dahlheimer auf den beliebten Sekundenkleber setzen. :o)
Auch bei SVVEN lief es nicht so schlecht – insbesondere das 6. Rennen wurde mit guten 147 Runden absolviert, was ihn nur knapp eine Runde hinter den sauschnellen GLASER-RSR auf Platz 8 buxierte. Letzerer ist erneut ein schönes Beispiel für ein sehr schnelles Auto, leider konnte JÜRGEN aber wieder nicht die volle Performance umsetzen. Zu viele Fehler auf dem Rundenkonto sollten besonders im 6. Rennen die Weite schwinden lassen! Schade, denn das Potenzial für die Topgruppe wäre da, wenn da nicht wieder eine Anstaltspackung Diazepam nötig gewesen wäre.
 ALFRED vor den Scherben seiner Jugend…äähh
seines RSR
 Konzentrierte Gesichter gehören zum Rennen.
Woanders nenn sich das „Poker-Face“ =)
Ein Phänomen der Gleichmäßigkeit ist STIWI und KARL gewesen! Unglaublich, aber besonders Letzterer fuhr in beiden Rennen fast genau drei Runden weiter, als noch im Rennen 3 und 4 vor vier Wochen! und damit meine ich wirklich BEIDE Rennen zum Vergleich! wie schafft am es, dass man zweimal…genau genommen viermal so exakt gleichmäßige Ergebnisse einfährt?
STIWI hatt diese Gleichmäßigkeit auch beeindruckt und fuhr in beiden Rennen fast exakt gleich weit…ein Irrsinn, bedenkt man, dass sich doch recht viele Fehler eingeschlichen hatten.
Fürs kommende Rennen wünschen wir uns nun aber von beiden Piloten eine noch größere Rundenweite ohne Hintergrund einer Gleichmäßigkeitsprüfung, denn ich denke, das Auto (vor allem STIWIS mit richtig montiertem Leitkiel) gibt es her. Bei Karl mangelt es noch, wie bei Vielen einfach an Streckenkenntnis…Tipp: in zwei Wochen und in sechs Wochen darf trainiert werden. (Kaldender) ;o)
Auch OLLI, der „UNSICHTBARE“ konnte sich im Vergleich zum letzten Mal leicht steigern, auch wenn Rennen 6 nicht ganz so gut lief, wie Rennen 5. OLLI ist der stille Pol in der Truppe. Wenn man ihn nicht hört, dann sieht man ihn auch nicht und wer von ihm hört, der verhört sich schon einmal – insbesondere, wenns um die Spuransage geht. Unauffällig, aber keines Falls langsam zieht er seine Runden. Schreien und das Verteilen von Verbalexkrementen liegt ihm nicht. Ich glaube, wenn er es irgendwann einmal in Erwägung zieht, in Dahlheim teilzunehmen, dann dürfte dieses in Sachen „Sichtprüfung“ eine neue Erfahrung werden. In Dahlheim hat Man(n) und Frau laut, hektisch und vor allem SCHNELL zu sein! Durch diesen Benchmark sind schon einige Piloten gegangen (…oder wurden vom Feldmarschall ALEX zwangsrekrutiert =) )
OLLI braucht noch etwas Bahnkenntnis, denn seine besonnene Fahrweise (ganz entgegen einiger anderer Piloten) wird ihm irgendwann einen vorderen Platz bescheren, da bin ich mir sicher.
 Letzter Check vor der technischen Abnahme…  …reges Treiben im Fahrerlager. BERNIE ackert!
In der Topgruppe gab es ein „Wiedersehen“ mit MAXX, STAPPI, BERNIE und ALEX. Wenn man dafür den Term „Rivalen der Rennbahn“ einsetzen möchte, dann dürfte er diesen Abend wohl kaum passender gewählt worden sein. In beiden Rennen ging es enorm knapp zur Sache, die Kontrahenten lagen oft minutenlang mit einer Differenz von nur einer Runde in Schlagdistanz. Neben einem sauschnellen ALEX machte vor allem BERNIE mächtig Dampf um den Platz an der Sonne. Doch zu einem Fehler gesellt sich gern ein weiterer. So auch bei den vier Piloten des Top-Laufs. Wenn ich mich recht erinnere, haben wirklich alle Fahrer irgendwann in den beiden Läufen einiges an Zeit durch Abflüge weggeworfen. Insbesondere im ersten Lauf hatte es den Anschein, dass ALEX das Rennen machen könnte, denn MAXX hatte zwei Patzer schon im ersten Turn in der Engstelle. Auch Stappi sollte davon nicht verschont bleiben.
Doch wer aufsteckt, hat schon verloren. Demnach wurde auf der buchstäblich letzten Rille gekämpft mit dem Messer zwischen den Zähnen denn ein altes schottische Sprichwort besagt: „fortune favours the brave“
ALEX hatte trotz seines recht komfortablen Vorsprungs auf den tabellenführenden MAXX wieder zu viele Patzer, allerdings dieses Mal ohne Fremdverschulden. Somit passierte er zwar seine persönliche Richtweite von 160 Runden, doch die Kontrahenten verwiesen ihn trotz dieser überragenden Leistung auf „nur“ Platz 4.
MAXX gewann erneut beide Rennen haarscharf vor: STAPPI und BERNIE bzw. BERNIE und STAPPI. Er setzte den Benchmark um 26 Teilstriche weiter auf die absolute Bestweite von 163, 45 Runden.
Man darf gespannt sein, was mit einem SCALEAUTO in den verbleibenden drei Läufen noch alles möglich ist…ich freu mich drauf

MAXX