boot_800In gewohnt perfekter Manier hatte MAXX zum Auftakt der neuen CARC-Serie die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen:

 

Hot-Dogs im Kessel bis zum Abwinken mit entsprechendem Baukastenzubehör in Form von Weichbrötchen, Trockenzwibbeln, Jurken und diversem Schmierkram bis hin zu “Zahnpasta” – was man heutzutage alles in Tuben bekommt und vor allen Dingen auch wieder herausbekommt – Majo/Ketchup in Streifen rot/weiß wie “Signal“…

…na ja und dann eben noch Brownies, Küchlein, Chipse, Flipse und Beer! Dieses war zwar ein einheimisches Produkt – aufgrund der Wirtschaftskrise in USA gab es offensichtlich Lieferengpässe beim Budweiser – dies tat der Sache aber keinen Abbruch, schließlich ging es darum die Kehle zu benetzen und die heißen Hunde runterzuspülen.

 

Der Abend stand aber nicht nur unter dem Motto “Iß doch noch ne Wurst”, sondern auch noch unter der Frage “15V oder 16V”? Hierbei ging es, wie man sich denken kann, nicht um die Anzahl der Ventile unter der Motorhaube, sondern um die Voltzahl mit der die “4020-er”  ins Rennen geschickt werden sollten.

 

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Litze wired by INSINGER
Kupfer & Flechtprodukte

Nach dem Upgrade der Bahn von Tiffany auf Litze stellte sich nämlich heraus, dass der Ampere-Hunger der Drehmomentmoster nun endlich richtig gestillt werden konnte – was zur Folge hatte, dass die Ami-Schleudern kaum zu händeln waren und im Training den Druck auf die Hinterachse mit vermehrten Abflügen quittierten.

Die Voltfrage wurde demokratisch entschieden, sodass die Neuauflage dieser Antiquitätenserie mit 15 V gestartet wurde. So kam es für die 16V-Fraktion zum “Oma-Rennen” was dem Fieber und den Messern zwischen den Zähnen jedoch keinen Abbruch tat, auch wenn die Rundenzeiten im Vergleich zum Letztjahreslauf am Ende um ca. 1-2 Zehntel niedriger waren.

Auf jeden Fall dankbar waren die Einsetzer, denn spektakuläre Crashs blieben im Gegensatz zur letzten Serie aus. Vielleicht lag das aber auch nur am Fehlen von Mr. Warson…

 

Am Raceway fanden sich diesmal 7 Driver ein, zum  Teil mit überarbeiteten Jahreswagen, zum Teil mit spektakulären Neukonstruktionen.
Während STIWI immer noch die A-Säule an seinem Blaubär fehlte und SVEN seine Karosse auf dem Backblech nachgearbeitet hatte, brachte AHLI sein neues U-Boot zu Wasser – Entschuldigung auf die Bahn. Mit Sicherheit das ungewöhnlichste Fahrzeug in dieser Saison und trotz seiner Ausmaße mit respektablen Fahrleistungen. Lag sicher nur am Abtrieb des gewaltigen Heckflügels!

Leider wollte niemand wetten, wie lange das Bügelbrett am Heck bleibt und siehe da, selbst nach dem Rennen war das Tiefenruder noch an seinem Platz! Wahrscheinlich ist das Ding aus Titan,  ich sag nur “Vorne unten 5, hinten oben 10”!

 

Als Gast konnten wir Rainer W. begrüßen, der sichtlich beeindruckt schien vom Biss der riesigen Slot-Antiquitäten. So versuchte er MAXXens “Pussy Waggon” um den Kurs zu schlenzen, was ihm immer besser gelang und zu einem respektablen Rennergebnis führte.

Apropos Rennergebnis: das gibt’s unter „Meisterschaftsstand“ auszulesen, nur soviel: STIWI, nachdem du deinen letzten Stint auf Spur 4 so in die Rabatte (!) gesemmelt hast, ist es mir unbegreiflich, dass du am Ende noch mit ( ja, ich habs ausgerechnet !) 7,479 cm Vorsprung vor mir liegen sollst….? 😉

 

Bis zum nächsten Rennen, der Fiury