Neujahrslauf Teamrennen mit dem 956/962

||Neujahrslauf Teamrennen mit dem 956/962

Neujahrslauf Teamrennen mit dem 956/962

Erstaunlich, für was ein Porsche 956 oder auch ein 962 gut sein kann! Damit die Bolidenn aus dem vergangenen Jubiläumsrennen in 2017 nicht ganz verstauben, wurde statt eines schon fast traditionellen MINI-Z – Teamrennens auf dieses Auto gesetzt.

Ja, liebe Leute und dabei müssen sich die gefahrenen Rundenzeiten bei den meisten Teams gar nicht hinter den Zeiten eines Superperformers, wie den Peugeot 905 oder einem Sauber C9 verstecken.

Aber von vorn:
Mit fünf Zweierteams gings zum alljählichen Neujahrsrennen mit ausschließlich genannten Fahrzeugen an den Start. Mit von der Partie war ein immer gerne gesehener Teilnehmer aus der Dahlheimer Fraktion. WERNER ließ es sich nicht nehmen, in Kombo mit ALEX das Jahr am Ra-Do-Raceway zu beginnen. Bei der Fahrzeugwahl setzte das Team – welch ein Wunder – auf einen 962HT in der wiklich „hübschen“ Farbe rosa – ein Traum! ;o)

Auch SVVEN, mittlerweile immer seltener gesehen nahm sich als Team-Mate seinen jahrelangen Erzfreund STOCKI als verlässliche Bank bei der Rundenweite. Doch dazu fehlten beiden Radoisten ein passendes Auto.
MAXXENS Fuhrpark ist somit berufen, ein adäquates Auto zu stellen. Die Wahl fiel dabei auf den schon etwas betagten Shell-962, den MAXX noch aus der allerersten Saison erhalten hatte…OBWOOOHL er ja eigentlich NEU war, bis MARCOWITSCH ihn in in die Finger bekommen hatte! ;o)

STIWI und BERNIE mit ihrem Rothmans 962 war im Grunde eine schnelle Mischung. BERNIE drückt wie ein Ozelot, während STIWI bekannt für den Bau schneller Autos ist. Auch, wenn das BERNIE im Grunde auch kann, wählten sie STIWIS Boliden für diesen Einsatz.

Der extra neu gebaute Kennwood 956 von MARCOWITSCH setzte hohe Erwartungen. Trotz der leichten Rauhfaser-Lackierung stellte er ein bildhübsches Auto mit funktionierendem Licht auf die Piste. Sein Team-Kollege war – wie immer kein anderer, als REINZ.

 

 

Nicht zu vergessen sind dann noch MAXX und FIURY vom Team Waldorf, die den Marlboro-956 und den Kurs schicken wollten. Der Wagen wurde lediglich aus dem Regal geholt, in Hoffnung, dass er noch genauso performant ist, wie im Juni 2017.

Der Rennverlauf gestaltete sich allerdings anders, als erwartet. STIWIs 962HT im blau-weißen Kleidchen wollte nicht so richtig laufen – jedenfalls nicht zu Beginn des Rennens. ALEX stürmte mit großen Schritten nach vorne, ich glaube, dass er im 1. Stint keinen einzigen Fehler während der 20-minütigen Renndistanz auf Spur 1 gemacht hat. Neben Talent gehört eben auch Glück, durch die vielen Abflüge unbeschadet zu kommen. Mit 218 Runden gleich zu Beginn legte er eine Rundenweite vor, die keiner mehr im Verlauf des Rennens erreichen sollte.

MARCOWITSCH und REINZ fuhren mit Ausnahme auf der Spur 4 auf allen anderen Spuren fast identische Rundenweiten. Insbesondere der Hohe Gripp machte das Fahren auf der kürzesten Bahn teilweise zu einem Balanceakt zwischen Schneckentempo und Abflug.
REINZ fuhr die persönlich schnellste Runde auf Spur 3 mit einer Zeit von 5,427s und holte sich mit einer Differenz von einem Tausenstel die Lorbeeren im Teamwettkampf gegen MARCOWITSCH…oder war es anders herum? ick wees es nich jenauu.

Auch BERNIE hatte damit zu kämpfen. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich so etwas, wie Rhythmus einstellte. Der Rothmans war auf der Spur 4 einfach schwer zu fahren. Trotzdem schaffte BERNIE das Kuststück die schnellste Zeit mit 5,301s auf  Spur 1 für sich zu verbuchen – verrückt, denn offensichtlich funktionierte der 962 am Ende besser, als am Start.

Die Spur 4 schien an diesem Abend besonders gut zu laufen für MAXX und ALEX. Beide waren als einzige Fahrer in der Lage, hier sogar unter eine 5.3er Zeit zu fahren. ALEX legte mit einer 17 Hundertstel schnelleren Zeit noch eine Schippe drauf, doch er wurde dieses Mal nicht mit dem Glück eines unfallfreien Stints belegt. Die Rundenweite reichte nicht an 217 Runden von MAXX heran.

FIURY legte beginnend auf Spur 3 mit 214 Runden eine super Weite vor, blieb allerdings mit knapp einer Runde hinter der Weite von WERNER auf gleicher Spur. Ich denke, da wäre noch mehr gegangen, denn gegen Ende des Stints wurde FIURY unaufmerksam und machte viele Fehler.
Spur 2 ging bei ihm hingegen gar nicht. Entweder mangelte es es an Training vor dem Rennen, oder der Marlboro brach aus unerklärlichen Gründen massiv ein. Nach einem Abflug in Runde 21 waren nur hohe 5.7er und 5.8er Zeiten möglich. Gegen Ende dieses Stints verbesserten sich die Zeiten wieder.

SVVEN und STOCKI patzten auf Spur 1, die ja bekannterweise schon immer „kaputt“ ist. :o) Alle anderen Spuren liefen wie geschmiert. Die beste Weite erreichten sie mit STOCKI auf Spur 2 mit 216 Runden. Hier konnte kein anderes Team das Wasser reichen.

Im letzten Durchlauf lag WERNER mit komfortablem Vorsprung vor den Waldorfs in Führung. MAXX versuchte alles, um den etwas langsameren WERNER auf Spur 2 fahrend zu überholen, doch wer den Ra-Do-Raceway kennt, weiß, dass dieses aufgrund der Engstelle nicht ohne Kampf funktioniert. Also musste MAXX alles riskieren, die Quittung erntete er umgehend mit Abflug…grmmmf. Egal, der Drops war sowieso gelutscht, doch was MAXX nicht auf der Laterne stehen hatte, war, dass STOCKI in seinem letzten Stint bereits auf den Fersen war. Durch die Abflüge verkürzte sich der Vorsprung dramatisch, zumal MAXX gegen Ende auch noch das Gas raus nahm und langsamer machte. Ganz gereicht hat es dann aber doch nicht und so fuhren die Dahlheimer Jungens mit WERNER und ALEX einen Sieg vor den Waldorfs ein. SVENN und STOCKI knapp dahinter auf Platz 3, dann STIWI und BERNIE und die, die von hinten die Ersten PLATZ einfuhren, hießen MARCOWITSCH und REINZ – ganz nach dem Motto: Wo WIR sind, ist vorne! ;o)

Trotz der teilweise recht rüder Fahrweisen mit den schicken Wagen – SVVEN hat auf Spur 1 buchstäblich versucht, den Vogel abzuschießen! Gut das ALEX nicht phlegmatisch veranlagt ist – hat es wieder Spaß gemacht. Ich hoffe, ihr konntet euch über die Unzulänglichkeiten der unorthodoxen Fahrphysik der Autos und den Stümpereien eurerTeam-Mates trotzdem mit einem spannenden Auftakt zur kommenden Saison etwas motivieren…?

Ich jedenfalls schon, auch wenn diese zeilen erneut aus dem Krankenbett geschrieben wurden! :-/

Von |2018-01-15T09:44:07+00:0012. Januar 2018|Kategorien: Aktuelles|3 Kommentare

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Bernie
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Ich möchte mich mal bedanken.
Bei MAXX: Für die erstklassige Bewirtung und Durchführung.
Und: Bei allen Teilnehmern für einen schönen Rennabend.

Glückwunsch an das Siegerteam, Alex und Werner.

Auf eine weiterhin spannende und entspannte Rennsaison 2018.

Bernie.

Alex
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Alex

Moin, moin. Der Raceway steht ja nun seit mehr als 10 Jahren und in diesen Jahren haben immer mal wieder Teamrennen stattgefunden. Anfangs noch mit 132ern, da war ich aber nie dabei, später dann mit MiniZ und schließlich mit unseren Gruppe-C-Modellen. Seit dem Wechsel auf Moosis und der damit nicht mehr notwendigen PU-Schleifkompetenz ging es endlich etwas weiter nach vorn. Ohne das einsteigerfreundliche Gruppe-C-Reglement auf SLP2-Basis und Bernies Einstelltool wäre jedoch der schnelle und tatsächlich konkurrenzfähige Aufbau eines entsprechenden Modells für einen „wie mich“, der keine Möglichkeit zu Testfahrten hat und auch stundenlangen Optimierungsorgien nichts abgewinnen kann, nicht möglich. Demnach… Weiterlesen »

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