Reglement Le Mans Prototypen

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Reglement Le Mans Prototypen


Fahrzeuge:

 

Zugelassen sind alle Fahrzeuge, die im Rahmen des Le Mans Langstreckenrennen in den Klassen LMP1 und LMP2 und dem „World Endurance Championchip“ (WEC) ab Jahrgang 2000 an den Start gegangen sind.
Entscheidend hierbei ist NICHT das Baujahr des Premierenrennens, sondern die gefahrenen Rennen, an denen ein Fahrzeug noch teilgenommen hat. Beispiel: Der Ferrari 333SP hat sein Debüt 1994 gehabt, ist aber 2003 noch in Monza an den Start gegangen. Auch der BMW V12 LMR wäre damit zugelassen.
Karosserie:
 
Es sind ausschließlich Gfk-Karosserien zugelassen. Plastik und Resinedeckel sind NICHT erlaubt (und auch nicht konkurrenzfähig) Erleichtern und Dremeln der Karosserie ist gestattet, solange die Form und Silhouette des Fahrzeugs nicht dem Vorbild entsprechend verändert und verstümmelt wird.
Lackierungen:
 
Es sind nur originalgetreue Lackierungen zulässig! Phantasie-Designs oder nicht zeitgemäße Lackierungen sind nicht erlaubt! Minimale Abweichungen der Originallackierung aufgrund von fehlenden Decals sind jedoch zulässig.
Technik:
 
Aufgrund der Zielsetzung einer offenen Leistungsklasse ist lediglich der Motor vorgeschrieben. Jedoch muss die verbaute Technik im Rahmen eines klassischen Slotcars gerecht werden, d.h. ein Verbauen von z.B. mehreren Leitkielen ist genauso wenig zulässig, wie die Verwendung von elektronischen Fahrhilfen oder das Verbauen von mehr, als einem Motor.
Vorgeschriebenes:
  1. Motor: SRP Speed 25 (der Motor, den wir auch beim Super-Cup Gruppe C einsetzen)
  2. Reifenbreite hinten Maximal 13mm, nur Moosgummi, Durchmesser annähernd dem Vorbild entsprechend (keine Flexicar-Rädchen)
  3. Reifenbreite vorne minimal 5mm, Durchmesser annähernd dem Vorbild entsprechend (keine Flexicar-Rädchen)
  4. Vorbildgerechte, zum Fahrzeug passende Felgeneinsätze
  5. Die Räder und der Leitkiel dürfen nicht über die Abmaße der Karosserie herausstehen.
  6. Geschlossene LMP dürfen tiefgezogene Inlets mit einzelnem Resinekopf verwenden. Eine detaillierte und modellbauerische Variante ist aber erwünscht.
  7. Offene LMP müssen aufgrund der Sichtbarkeit dreidimensionale Inlets vorweisen. Diese müssen mindestens mit einem separaten Fahrer versehen sein. Weitere Detaillierungen, wie Gurte, Feuerlöscher und Verkabelung sind freigestellt, aber erwünscht.
  8. Karosseriegewicht minimal 20 Gramm (bei Untergewicht muss das fehlende Gewicht mindestens 15mm oberhalb der Unterkante des Schwellers eingeklebt werden) Gesamtgewicht mindestens (noch nicht bekannt)
  9. Bodenfreiheit minimal 1mm
Freigestelltes:
Fahrwerk incl. individueller Modifikationen
 Reifenmarke
Felgen und Achsen
Getriebe
Chassisdimensionen (Radstand und Spurbreite unter Berücksichtigung des Vorbildes)
Rennablauf:
 
Es werden vorerst Einzelrennen ohne eine Gesamtwertung durchgeführt. Die Fahrzeit beträgt 10 Minuten/Spur, um einem Langstreckenrennen nahe zu kommen. Technische Defekte müssen innerhalb der Stints repariert werden, eine Unterbrechung des laufenden Rennens wird nicht durchgeführt.
Die Durchführung eines Rennens findet nur statt, wenn sich mindestens sechs Piloten am Raceway einfinden, andernfalls wird der Abend für Einstellungsfahrten und Slotgesprächen genutzt.
Von |2018-03-02T22:12:45+00:001. März 2015|Kategorien: Reglement|0 Kommentare

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