Hallo Junx,
gestern Abend war es soweit: Die TAKARA-Rennserie sollte ihren SHOOTOUT haben, um die Leistungsstärken der Autos zu testen.
Am Raceway fanden sich 9 Teilnehmer ein, unter anderem auch HILLE, der sich seit ewiger Zeit wieder mal blicken lassen hat. Auch ALEX von den RBF-Dahlheim wollte sich das SHOOTOUT nicht nehmen lassen und kam samt Daumendrücker und Renn-Wäschekorb. :o) Der “DEMOLISCHN MÄN” Stefan Hempel brauchte zudem seinen Filius JOSHUA mit an den Raceway.
Die Autos wurden mit Rainers Reifen optimiert, mehr dürfte an den Fahrzeugen nicht gemacht werden, es soll ja ein reines ooB-Rennen bleiben.
ALEX von den RBF Dahlheim testete aber einen SLOT.IT-Holzbahnleitkiel, der seinem TOYOTA SUPRA das “Deslotten” abgewöhnen sollte – mit mehr oder weniger mäßigem Effekt.

Nach einigen Trainingsrunden war kein deutliches Bild über die unterschiedlichen Bauweisen der Autos auszumachen. Festzustellen war allerdings, dass es auch hier deutliche Streuungen bzgl. der Motorleistung gibt. Einige Autos ließen den richtigen Biss auf der Geraden vermissen. Auch waren einige Chassis dabei, die leicht verzogen ins Rennen gingen. Auch dabei waren wieder zwei Fahrzeuge, die getriebetechnisch sich verabschiedeten, weil das Spurzahnrad sich von der HR-Achse gelöst hatte – nicht schön! 🙁 ich hoffe aber, dass dieses Problem zukünftig mit Unterstützung von HT in den Griff zu bekommn ist.

Zur Findung eines interessanten Reglements für die Startaufstellung und des verteilenden Handycaps haben wir unterschiedliche Versionen getestet und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:
Da es mühselig ist, Gewichte in die Autos zu kleben und wir ja möglichst “einfach” ein Handycap zuteilen wollen, haben wir an der bahn unterschiedliche Spannungen getestet. Die TAKARAS sind im Grenzbereich sehr schwer zu fahren, von daher werden wir zukünftige Läufe GRUNDSÄTZLICH mit 11 Volt fahren. jeder Rennabend besteht aus zwei Läufen, die beide in die Gesamtwertung einfließen.
Der zweite Lauf wird unter Berücksichtigung eines Handycaps für die ersten drei fahrer vollzogen.

Um zu vermeiden, dass man im 1, Lauf “strategisch” fährt, werden die gefahrenen Gesamtrunden von Lauf 1 und Lauf 2 addiert, sodaß man gehalten ist, im 1. Wertungslauf auf eine möglichst hohe  Anzahl von Runden zu kommen.

In unserer gestrigen Session haben wir dieses getestet, allerdings lag die Gesamtbertiebsspannung noch bei 12 Volt, was für diese Autos zu viel ist.
das Qualifing findet ihr >>HIER<<
Das Ergebnis des 1. Laufs könnt ihr >>HIER<< einsehen. Spannung durchgängig 12 Volt für alle Teilnehmer.
Und >>HIER<< der 2. Lauf mit folgendem Handycap der ersten drei Piloten.

Platz 1 10 Volt
Platz 2 10,5 Volt
Platz 3 11 Volt

das Ergebnis ändert mit o.a. Volt-Zahlen offensichtlich nicht allzu viel am Gesamtergebnis, deshalb werden zukünftige Rennen nur noch mit einer Ausgangsspannung von 11 Volt gefahren. Das macht es gerade für Rookies leichter, die TAKARAS sicher um den Kurs zu bringen und verkürzt die Spanne auf die ersten drei Autos im Feld. Fehlende Rundenanzahl der Piloten lag einfach daran, dass die Autos mit 12 Volt zu nervös um den Kurs zu bewegen sind – der weniger Geübte semmelte seinen Japan-Renner oft in die Rabatten.
Demnach werden zukünftige Rennen folgend durchgeführt:
Ausgehend von einer Beriebsspannung von 11, statt 12 Volt erhalten nach dem Qualifikationsrennen die ersten drei Piloten folgendes Handycap:

Platz 1 9 Volt
Platz 2 9,5 Volt
Platz 3 10 Volt

Diese Handycap-Regelung gilt für jeweils den zweiten Lauf am Abend. Daraus folgernd ist ein schneller erster Lauf für die “Schnellen” im Feld wichtig, um auf eine gute Gesamtrundenzahl zu kommen.

Der erste Lauf Ende Novenber/Anfang Dezember (Termin wird noch bekannt gegeben) wird zeigen, ob und wie dieses Startreglement Wirkung zeigt, ich denke aber, dass wir so zu spannenden Rennen kommen, ohne dass die Spitze völlig enteilt.

 

MAXX